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Kreativ fürs Klima: Climathon an der Fachhochschule Krems

Studierende sitzen in einem Seminarraum
Rund 150 Studierende setzten sich eine Woche intensiv und kreativ mit Klimaschutz auseinander

Innovative Ideen für mehr Klimaschutz und für eine nachhaltige Zukunft – die waren beim Climathon an der Fachhochschule Krems in Niederösterreich gefragt. Rund 150 Studierende setzten sich eine Woche intensiv und kreativ mit dieser Aufgabe auseinander. Mit dabei auch drei OTH AW-Studierende und ihr Dozent Dr. Alexander Herzner.

Studierende sitzen in einem Seminarraum
Rund 150 Studierende setzten sich eine Woche intensiv und kreativ mit Klimaschutz auseinander

Besonders erfolgreich war dabei Darja Frizler (Studiengang Digital Entrepreneurship), die mit ihrem Team und dem Projekt „Gstättenchecker“ auf dem dritten Platz landete. Mit der App „Gstättenchecker“ sollen Kommunen eine digitale Hilfestellung erhalten, um dem Verlust von Artenvielfalt in besiedelten Gebieten entgegenzuwirken. Die App greift dafür auf verschiedenste Daten aus dem Bodeninformationssystem, dem Gemeindekataster, der Open Street Map, der Solardatenbank, der floristischen Datenbank, dem Flächenwidmungsplan, der Global Biodiversity Information Facility, aber auch auf Satellitendaten (Orthofoto) und Klimadaten zu. So soll u. a. die Biodiversität verbessert, angepasste Mikro-Ökosysteme geschaffen und die Wertigkeit kommunaler Flächen gesteigert werden.

Darja Frizler war im Team für die App-Programmierung zuständig und erläutert: „Ich habe mich vorher nie wirklich mit dem Thema Klima auseinandergesetzt, deshalb hatte ich am Anfang Zweifel, ob ich wirklich mitmachen sollte. Aber während der kreativen LEGO-Ideengewinnung und des Teambuildings mit den österreichischen Mitstudierenden kamen doch einige sehr spannende Lösungswege hervor. Es war auch interessant mitzuerleben, wie effektiv man unter bestimmten Bedingungen arbeiten kann. Klar war es hin und wieder ziemlich anstrengend, aber am Schluss bin ich froh darüber teilgenommen zu haben. Ich finde, es ist eine Erfahrung, die jeder einmal gemacht haben sollte. Vor allem da man in der Praxis einfach viel mehr lernt und das Gelernte auch länger behält.“

Auch die weiteren OTH AW-Studierenden waren kreativ und innovativ. Ihre Ideen: „Steig ein! – Mobility Sharing für Jugendliche im ländlichen Raum“ und „ECOver“ eine Suchmaschinenplattform für einen nachhaltigen Lebensstil. Der Climathon zeigt damit auch, dass die komplexe und riesige Herausforderung Klimaschutz zugleich Potenzial für neue Geschäftsmodelle und Ideen bietet. Innovationen – nachhaltig und verantwortungsvoll entwickelt – können helfen, den Klimawandel besser zu verstehen und zu bekämpfen. Dafür braucht es aber das richtige Verständnis von nachhaltiger Entwicklung und verantwortungsvolle Gründerinnen und Gründer.

Die Teilnahmen an dem dreitägigen Hackathon, dem ein mehrtägiges Seminar vorausging, erfolgte im Modul Innovationsmanagement des Masterstudiengangs Digital Entrepreneurship. Abgerundet wurde die lehrreiche Woche noch durch ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm, wie dem Besuch des Heurigen, Stadtführung und Wanderung. Gefördert wurde der Besuch durch die neue Erasmus-Kooperation mit der österreichischen Hochschule IMC Krems.

Gruppenfoto vor einer Kirche
Eine Stadtführung stand ebenfalls auf dem Programm
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