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Schreibberatung in der Hochschulbibliothek – Schulungsangebot der Bibliothek wird erweitert

Fachliteratur zum Thema „Schreiben und Recherchieren“
Gut informiert ist halb gewonnen

Die Bachelorarbeit steht bevor – diese Tatsache versetzt so manche Studierende in Panik. Wie soll ich bloß anfangen? Wenn es um das Thema Literatursuche geht, kann ich mich ja an die Bibliothek wenden. Dort werden Kurse zu dem Thema und außerdem zu Citavi angeboten. Und zum Glück gibt es ja noch die Einzelberatung.

Fachliteratur zum Thema „Schreiben und Recherchieren“
Gut informiert ist halb gewonnen

Wenn es Spitz auf Knopf steht oder eine individuelle Beratung benötigt wird, dann kann in Weiden oder in Amberg ein Termin ausgemacht werden (s.grimm@oth-aw.de / m.pastuska@oth-aw.de ).

Für die MitarbeiterInnen in der Bibliothek wird während diesem individuellen Recherchesupport oft klar: völlig isoliert kann man die Literatursuche für eine wissenschaftliche Arbeit nicht betrachten. Im Gespräch tauchen oft noch ganz andere Fragen auf: Wie zitiere ich richtig? Was gehört zu meiner Fragestellung und was nicht? Vor allem: Wie soll ich überhaupt anfangen? Deswegen wurde eine zweitägige Fortbildung zum Thema Schreibberatung in der Hochschulbibliothek besucht. An der Technischen Hochschule Nürnberg trafen sich unter der Leitung von Dzifa Vode (Leiterin des Schreibzentrums an der TH Nürnberg) Bibliothekare bayerischer Hochschulbibliotheken, die in der Beratung und Schulung tätig sind. Im Austausch wurde schnell klar, welche Probleme Studierende am meisten bewegen wenn es ums Thema Schreiben geht. Durch die Vermittlung von didaktischen Grundlagen wurden Methoden aufgezeigt, diesen Problemen zu begegnen. Zu allererst muss man sich die Frage stellen: Was für ein Schreibtyp bin ich? Bin ich ein Architekt, der alles vorab genau plant? Oder eher ein Aquarellmaler, der sich dem Schreibfluss hingibt? Denn verbessern kann ich immer noch … später. Oft hilft schon allein das Wissen: Viele Wege führen nach Rom. Es gibt nicht nur eine richtige Lösung, mein Weg muss nicht falsch sein, nur weil meine Kommilitonen anders vorgehen.

Ein weiterer Schwerpunkt der Fortbildung war außerdem: Wie gestalte ich das Beratungsgespräch möglichst konstruktiv und angenehm? Beim wissenschaftlichen Schreiben ist eine gewisse Distanz zum eigenen Text natürlich wichtig. Nichtsdestotrotz steckt viel Arbeit darin. Kritik muss also immer wertschätzend sein. Meist reicht schon ein zweiter Blick einer fachfremden Person, um Fehler zu entdecken. Ein ganz einfacher aber wirkungsvoller Tipp ist auch: Einfach mal den Text laut vorlesen. Viele holprige Formulierungen werden so enttarnt. Mit Techniken wie Free Writing oder Focus Writing kann innerhalb von Minuten die Angst vorm leeren Blatt verschwinden.

Das Kursangebot der Bibliothek Weiden wird in diesem Sommersemester auf jeden Fall um den Baustein „Wie zitiere ich richtig?“ erweitert. Durch den Besuch der Fortbildung Schreibberatung in der Hochschulbibliothek hat das Bibliotheksteam aber auch noch viele weitere Ideen bekommen – wir halten euch auf dem Laufenden!

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